Klassische Reitkunst und Barockreiten: Künstler im Sattel

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Egal, ob man es "Klassische Reitkunst", "Barockreiten" oder "Klassische Dressur" nennt. Egal, ob es auf Barockpferden, wie Lipizzanern, Andalusiern, Lusitanos , Friesen, Knabstruppern oder auf anderen Rassen praktiziert wird. Hier geht immer um feines Reiten um seiner selbst willen. Dabei werden die Pferde so schonend wie möglich, mit leichtesten Hilfen und ohne Zeitdruck gymnastiziert, am fast losen Zügel versammelt und ihren Fähigkeiten entsprechend, maximal dressurmäßig gefördert. Diese Art der Reiterei will die Sensibilität des Pferdes erhalten, sowie seine Muskulatur stärken, damit es den Reiter besser tragen kann. Elemente der Hohen Schule, wie Piaffe, Passage Pirouetten und sämtliche Seitengänge, sowie Schulen über der Erde und auch Zirkuslektionen wie Spanischer Schritt oder das Kompliment werden ebenfalls trainiert. Die Kostüme der Reiter entspringen überwiegend der Fantasie oder Traditionen der iberischen Halbinsel, denn in Portugal und Spanien werden viel Pferde in der "Doma Classica", der Klassischen Reitkunst ausgebildet.

Portfolio by Christiane Slawik on Fr, 09/03/2010 - 20:01