Lipizzaner: Tänzer in Weiß

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Natürlich kennt man Lipizzaner in Zusammenhang mit der Spanischen Hofreitschule in Wien. tatsächlich stammen sie aber aus einen kleinen Karstdorf im heutigen Slowenien, namens Lipica. Dort verdienten sich die Vorfahren der edlen Schimmel ihr Futter als Bauernpferde vor dem Pflug, bevor die Habsburger Kaiser im 18 Jahrhundert beschlossen, sie mit wertvollem iberischen Blut zu veredeln. Früher stammten alle Lipizzaner am Wiener Hof und damit auch an der Hofreitschule aus Lipica. Seit dem ersten Weltkrieg betreibt man in Österreich ein eigenes Gestüt in Piber, das aber heute noch jedes Jahr die talentiertesten vierjährigen Hengste nach Wien zur Ausbildung schickt. im Durchschnitt dauert es acht Jahre, bis ein Hengst alle Gänge und Touren der Hohen Schule perfekt beherrscht. Für die spektakulären Schulsprünge, wie Levade, Courbette oder Kapriole eigenen sich nur sehr wenige.

Wie alle Schimmel kommen auch Lipizzaner dunkel zur Welt und werden erst langsam mit zunehmendem Alter weiß.

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Portfolio by Christiane Slawik on Fr, 08/27/2010 - 16:55